Kondompflicht kommt!

Nun ist es also soweit! Die Einigung zum neuen Prostituionsgesetz! Eigentlich sollte es schon im vergangen August 2014 vorliegen. Doch die politischen Mühlen brauchen halt auch ihre Zeit.

Doch es gibt nun klarere Regeln. So ist beispielsweise das Mindestalter von 21 Jahren um der Prostitution nachzugehen vom Tische! Dadurch entgehen jünger Sexarbeiterinnen auch der Illegalität. Das ist im Grunde gut. Nur müssen jetzt Zuhälter vielleicht noch weniger ängstlich sein. Denn diese Klausel schützt nicht nur die jüngeren Prostituierten.

Union und SPD hatten sich im Koalitionsvertrag einige Punkte auf die Agenda gesetzt. So auch die Verbesserung oder Erneuerung des Prostitutionsgesetzes. Dies soll Prostituierte und sonstige Sexarbeiter vor Gewalt, Ausbeutung und Krankheit schützen. Kernpunkt des Prostitutionsgesetzes sind unter anderem die Erlaubnispflicht zur Eröffnung eines Bordells, sowie die behördliche Anmeldepflicht von Prostituierten. Hinzu kommt das entwürdigende Praktiken wie Flatratesex verboten werden sollen.

Streitpunkt Kondompflicht

Nach Angaben aus gut informierten Teilnehmerkreisen soll nun die von der Union geforderten Kondompflicht für Freier eingeführt werden. Allerdings ohne Bußgeldandrohung gegen die Prostituierten.

Neben dem Streitpunkt um die Kondompflicht gehörten auch das Mindestalter und die Forderung nach einer Pflicht zu regelmäßigen medizinischen Untersuchungen beim Arzt. Hinzu kommt das die Anmeldung einer Prostituierten nur nach einer medizinischen Beratung möglich sein soll und jährlich wiederholt werden muß.
Bei Prostituierten unter 21 Jahren muß dies sogar alle sechs Monate wiederholt werden.

Unser Meinung
Das Prostituierte besser geschützt werden müssen ist sicherlich allen klar. Besonders junge Frauen, welche sich für den Weg in die gewerbsmäßige Prostitution begibt muß klar sein wie dieser Weg aussehen kann. Mit alle seinen Schattenseiten.
Eine Kondompflicht für Prostituierte hört sich gut an. Aber wir alle wissen wie dies umgangen wird. Besonders bei osteuropäischen Prostituierten, welche unter unwürdigen Bedingungen arbeiten geht alles über den Preis. Wer will schon kontrollieren ob ein Kondom benutzt wird oder nicht.
Regelmäßige medizinische Checks sind sicherlich in aller Sinne um so Hepatitis B oder HIV in den Griff zu bekommen. Safer Sex, ist schon klar.
Doch das bedeutet auch, das die Sexarbeiterinnen bezahlbare Krankenversichrungen besitzen!

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